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Wer war Julius Caesar?

Gaius Iulius Caesar war ein römischer Staatsmann, Feldherr und Autor.
Er eroberte ganz Gallien bis zum Rhein. Im anschließenden römischen Bürgerkrieg, in dem er sich gegen seinen ehemaligen Verbündeten Pompeius und dessen Anhänger durchsetzte, führte er das Ende der Republik herbei, indem er sich zum Alleinherrscher ausrief. Nach seiner Ernennung zum Diktator auf Lebenszeit fiel er einem Attentat zum Opfer.

Noch etwas zum klar Stellen. Wir waren zu faul um selber zu schreiben, dieser Text stammt nähmlich von:http://www.songtext-archiv.de/hausaufgaben/hausaufgaben-50-deutsch-referat.htm

Seine Jugend

Caesar wurde mitten in die heißeste Phase der Römischen Revolution hineingeboren und konnte die Ereignisse natürlich vorerst nicht beeinflussen. Er wuchs genauso auf, wie jedes andere Kind. Auch seine frühe Karriere ging ohne besonders spektakuläre Ereignisse vonstatten, und kaum etwas, deutete in seinen ersten dreißig Lebensjahren auf die enorme geschichtliche Bedeutung hin, die er einmal erlangen sollte.
Gaius Julius Caesar wurde im Jahre 100 vor Christus am 13. Juli in das Adelsgeschlecht der Iulier hineingeboren, einer Familie der Nobilität, eine, deren Ahnen also bereits ein Konsulat bekleidet hatten.
Trotz jener edlen Abkunft war das Geschlecht der Iulier soweit heruntergekommen, dass Caesar in der Subura zur Welt kam, einem überbevölkerten Massenwohnviertel Roms. Dies wurde ihm aber nicht unbedingt zum Nachteil, denn in dieser rauen Umgebung musste er lernen, sich durchzusetzen.
Seine Karriere begann, als er im Jahre 84 zu seinem erstes Amt als flamen dialis gewählt wurde, einem angesehenen Opferpriester des Zeus, offenbar Dank des Einflusses seiner Mutter und seiner Tante Julia in popularen Kreisen.
Caesars erste Ehe ging er mit Cornelia, der Tochter Cinnas, der seit 87 im Konsulat war und die Politik Roms quasi im Alleingang bestimmte. Eben diese Verbindung zu den Popularen und seine Verwandtschaft mit Marius brachte Caesar, erst achtzehnjährig, sein erstes Abenteuer ein, welches allerdings wenig angenehm verlief. Caesars Schwiegervater Cinna, wurde durch meuternde Soldaten erschlagen. 82 kehrte Sulla schließlich von seinem erfolgreichen Krieg gegen den Herrscher von Pontos, zurück und fegte den Widerstand der Popularen hinweg. Er zerschlug ihr Regime und ersetzte es durch eine grausame Schreckensherrschaft. Populare wurden entehrt und enteignet oder gleich hingerichtet. Zu eben diesen aber gehörte Caesar jetzt durch seine Verwandtschaft, und auch er wurde verfolgt und musste aus Rom fliehen.
Caesars Flucht dauerte nicht lange. Er wurde von Sullanern in sabinischem Gebiet aufgegriffen. Er konnte sie jedoch mit zwei Talenten Gold (ein Talent entsprach knapp 2 kg Feingold) bestechen und wurde freigelassen. Inzwischen hob Sulla die Ächtung des jungen Adeligen dank der Fürsprache der unbescholtenen mütterlichen Familie wieder auf.
Caesar misstraute offenbar seiner Begnadigung und versuchte sich möglichst schnell aus Rom davonzumachen. Dazu meldete er sich neunzehnjährig zum Militärdienst in Kleinasien.
Caesar wurde Offizier und Statthalter der Provinz Asia. Hier belagerten sie die Stadt Mytilene auf der Insel Lesbos, die sich als letzter griechischer Staat weigerte die Oberhoheit Roms anzuerkennen. Mytilene war militärisch recht gut gerüstet. Doch noch im Jahre 80 nahm Caesar an der Eroberung Der Stadt teil, wobei er sich überraschend mit großer Tapferkeit schlug. Er wurde mit einer hohen militärischen Ehrung dem Corona Civica ausgezeichnet. Nach dem Tode Sullas Kehrte Caesar offenbar desinteressiert an einer weiteren militärischen Laufbahn zurück nach Rom. Er beendete seinen Dienst, mietete sich ein Schiff und segelte zurück in seine Heimat.

Caesars Aufstieg in der römischen Hierarchie

Zurück in Rom wurde er in das Kollegium der Zeuspriester, als pontifex, gewählt. Ein pontifex war mit mehr Macht ausgestattet als sein erstes Amt als flamen dialis
Im Jahre 69 wurde Caesar, in ein Amt des cursus honorum gewählt. Er wurde einer von zwanzig Quästoren, die hauptsächlich mit der Verwaltung von Finanzen jeder Art beschäftigt waren.
Caesar nahm nun den ihm als Quästor zustehenden Sitz im Senat ein und heiratete erneut. Dieses Mal zeigte er sich als echter römischer Nobilis, an seinem eigenen Aufstieg und nicht an Idealen interessiert. Die Auserwählte war Pompeia, die Enkelin Sullas. Eine Liebesheirat war es nicht. Es lockten ihn wohl die große Mitgift. Die Ehe war dann wohl auch recht unglücklich, denn sie wird fünf Jahre später aufgelöst.

Caesar machte auf sich aufmerksam, indem er beispielsweise in einer Nacht- und Nebelaktion die restaurierten Siegestrophäen des Marius, einst von Sulla vom Kapitol entfernt, wieder aufstellen ließ, was ihm mal wieder den Jubel des Volkes einbrachte.
Nun kam Caesars Karriere in Gang. Nach dem Tod des bisherigen Pontifex Maximus Quintus Metellus Pius im Frühjahr 63 stellte sich der siebenunddreißigjährige, zur Wahl für das ehrenvolle Amt, für das sich ansonsten nur ältere Ex-Konsuln oder andere verdienstvolle Männer bewarben. Um diese Wahl gewinnen zu können, gab sich Caesar große Mühe, vor allem bei den Popularen Stimmen zu sammeln.
Pompeius, der Grosse, hatte mittlerweile den 3. Mithridatischen Krieg erfolgreich beendet.
Gegen Ende des Jahre wurde Caesar in einen Skandal persönlicher Natur verwickelt.Seine Ehefrau Pompeia wurde während Caesars Abwesenheit mit einem fremden Mann ertappt. Caesar hatte nun endlich einen Grund sich von seiner ungeliebten Frau zu scheiden.
Im Juli wurden Caesar und Bibulus (ein Gegner Caesars) von den zuständigen Wahlkomitien für das Jahr 59 zu Konsuln gewählt. Für Caesar eigentlich nicht besonders erfreulich, denn mit Bibulus an seiner Seite war klar, dass ihn die Optimaten bei jeder politischen Aktion behindern würden. Caesar musste sich also nach neuen Verbündeten umsehen und fand sie ausgerechnet in den beiden mächtigsten Männern Roms, Pompeius und Crassus, sie waren wie Caesar erklärte Gegner des Senats. Zur Zusammenarbeit der konkurrierenden mächtigen Männer kam es aber dennoch erst, als Caesar die beiden zusammenführte. Gemeinsam waren sie fähig, den Senat auszuschalten: Crassus durch seine Finanzen, Pompeius durch seine Veteranen und allgemeine Beliebtheit und Caesar als Konsul und führender Popular. Etwa gegen Ende des Jahres kam es zu einer politischen Absprache zwischen den Dreien, in der sie sich auf eine Zusammenarbeit einigten. Das erste Triumvirat war perfekt, treibende Kraft hinter dem Bündnis scheint Caesar gewesen zu sein. Seine Verbindung zu Pompeius sollte bald auch verwandtschaftlicher Natur sein, denn dieser heiratete im April 59 Caesars Tochter Julia.
Mit Unterstützung des Triumvirats erhielt Caesar durch ein Sondergesetz als Prokonsul für fünf Jahre die Verwaltung der Provinzen Gallia Cisalpina, Illyricum und Gallia Narbonensis, wodurch es ihm möglich wurde, seine Macht gegen den Senat auszubauen.
Caesar reiste schnell in seine Provinz, um Ruhm und Ehre in seinem Vernichtungskrieg gegen die Gallier zu ernten, der ihn stark genug für den kommenden Bürgerkrieg machen würde.

Der Gallische Krieg

In Gallien hatte Rom mit den dort lebenden Kelten wenig gute Erfahrungen gemacht. Vor langer Zeit hatten sie es sogar geschafft, in Rom selbst einzufallen und es niederzubrennen. Auch später waren Kelten aus Gallien oftmals in Italien eingefallen, konnten jedoch abgewehrt werden. Von diesen grausamen Kriegern hielt man sich also lieber fern. Die Gallier hielten es mit den Römern, die sie als zähe Gegner kennen gelernt hatten, übrigens ebenso. Es bestanden zwar Handelsbeziehungen, aber das keltische Gebiet des heutigen Frankreich war für die Römer beinahe völlig unerschlossen.
Die Helvetier waren allerdings weniger angriffslustig, als es Caesar, der sich nach einem Krieg sehnte, lieb gewesen war. Die Kelten schickten eine Gesandtschaft und baten um Frieden. Caesar hielt sie hin und gab vor, die Bitte zuerst in Rom prüfen lassen zu müssen. Zwei Wochen später kamen die Kelten zum vereinbarten Zeitpunkt zurück, um sich von Caesar eine Abfuhr zu holen.
Mit einer großen Streitmacht von sechs Legionen (1 Legion ca. 200 Mann) überquerte er am Zusammenfluss von Rhone und Saone die Flüsse und folgte dem helvetischen Treck.
Caesar erwischte die Helvetier beim Überschreiten der Saone zwischen Lyon und Macon.
Sie rechneten nicht mit einem Angriff, da sie den Römern schließlich ausgewichen waren, um Kämpfe zu vermeiden. Den noch nicht übergesetzten Teil des Volkes ließ Caesar sofort angreifen und fügte ihnen blutige Verluste zu. Die erschrockenen Helvetier schickten Gesandte und gingen nun sogar soweit, sich zu unterwerfen und in ihre Siedlungsgebiete zurückzukehren. Zähneknirschend formulierte Caesar Kapitulationsbedingungen für die erneut friedfertigen Helvetier, die diese kaum annehmen konnten (Unterwerfung, Reparationen, Geiseln).
Im zweiten Kriegsjahr wandte sich Caesar zu seinem Unglück den Belgiern zu.
Der mächtigste Belgier-Stamm traf mit seinem Heer (etwa gleichstark wie das römische) in einem Sambre-Tal bei Maubeuge auf Caesar.
Die Belgier brachen aus den Wäldern hervor und überraschten die Römer, die bald in großer Bedrängnis waren. Caesar ergriff persönlich einen Schild und kämpfte Seite an Seite mit seinen Soldaten gegen die wilden Kelten.
Sein mutiger und dynamischer Einsatz verhinderte offenbar eine schnelle Niederlage, und nach dem verspäteten Eintreffen der XIII. und XIV. Legion wurde aus der Schlacht ein großer Sieg für Caesar. Die Belgier, die schreckliche Verluste hinnehmen mussten, unterwarfen sich. Caesar nahm ihre Unterwerfung an und gewährte den Überlebenden sogar Schutz.
Nach seiner Rückkehr von Gallien erreichte Caesar die Nachricht vom Tod seiner Tochter Julia und nicht viel später auch vom Tod seiner Mutter; seine Position in Rom war damit erheblich schlechter (Julia war die Frau des Pompeius gewesen). Dennoch war es ihm nicht möglich, in seine italische Provinz Cisalpina abzureisen, denn die Anzeichen für einen gallischen Aufstand verdichteten sich. So hatten die Belger bereits mit einem offenem Aufstand begonnen.
Anfang 53 hob Caesar zwei neue Legionen in Oberitalien aus, eine weitere wurde ihm von Pompeius zur Verfügung gestellt. Somit verfügte er über eine gewaltige Streitmacht, um den Aufstand der Belgier zu beenden. Noch bevor der Winter zu Ende ging, fiel Caesar mit 4 Legionen ins Land der Belgier ein und unterwarf sie zum zweiten Mal.
Damit waren die Kriegshandlungen in Gallien nahezu endgültig beendet. Der Krieg hatte wohl mehr als eine Million Menschenleben gekostet und Gallien wirtschaftlich und militärisch ausgeblutet. Was Caesar schon 56 nach Rom gemeldet hatte, war erst jetzt wahr geworden: Gallien war besiegt.
5. Bürgerkrieg und die Verfolgung Pompeius

Nachdem Caesar den Aufstand in Gallien niedergeschlagen und die letzten Brandherde in seiner Provinz eingedämmt hatte, musste er sich einer noch größeren Gefahr zuwenden. In Rom hatten sich die Ereignisse derartig zugespitzt, dass Caesar nur noch aufgeben oder militärisch eingreifen konnte. Aufgeben lag nicht in seiner Natur.

52 v. Chr. wurde Pompeius entgegen der üblichen Gepflogenheit zum alleinigen Konsul mit außergewöhnlichen Vollmachten gewählt.
Pompeius versuchte die günstigen Umstände auszunutzen, um seinen Rivalen auszuschalten und sich die Alleinherrschaft zu sichern, und näherte sich zu diesem Zweck politisch der Senatspartei an. Schließlich beschloss der Senat die Absetzung Caesars, nachdem man ihn vergebens aufgefordert hatte, sein Heer zu entlassen. Daneben stattete er Pompeius mit unbeschränkten Vollmachten aus, um den Kampf gegen Caesar aufzunehmen. Der Bürgerkrieg begann, als Caesar Anfang des Jahres 49 v. Chr. – der Überlieferung zufolge mit den Worten: Alea iacta est („Die Würfel sind gefallen”) – den Rubikon überschritt, einen kleinen Grenzfluss, der seine Provinz von Italien trennte. Innerhalb von drei Monaten hatte er die Kontrolle über ganz Italien erlangt, gewann danach die beiden spanischen Provinzen, den eigentlichen Rückhalt des Pompeius, und schließlich nach halbjähriger Belagerung die Hafenstadt Marseille.

Caesar verfolgte in den kommenden Wochen dem fliehenden Pompeius und reiste nach Ägypten. Als Caesar am 4.10.48 in Alexandria landete, wurde ihm als Willkommensgeschenk der Kopf des am ermordeten Pompeius, 58 Jahre alt, zu Füssen gelegt.

6. Der Alexandrinische Krieg

Caesar weilte in Ägypten und traf dort eine komplizierte, unübersichtliche politische Lage an, dass von Ptolemaios XIII. und seiner acht Jahre ältere Schwester Kleopatra gemeinsam regiert wurde. Die beiden waren allerdings hoffnungslos zerstritten, und so verließ Kleopatra Ägypten, um in Syrien eine Armee gegen ihren Bruder aufzustellen.
Warum er sich in den Alexandrinischen Krieg stürzte, ist unbekannt. Er glaubte wohl, in die Thronwirren regelnd eingreifen zu müssen und bot sich ungefragt als Vermittler an.
Solche Angebote lehnte Ptolemaios dankend ab und es kam zu erheblichen Unruhen in der Stadt gegen den unbeliebten römischen Konsul. Eine Armee von 20.000 Mann unter Achillas hielt Pelusion gegen Kleopatras Armee. Die ägyptische Prinzessin wollte sich mit Caesar verbünden und ließ sich, nur von einem Diener begleitet, nach Alexandria schmuggeln und in einem Bettsack versteckt zu Caesar bringen. Caesar traf auf eine mutige, entschlossene und hochintelligente junge Herrscherin.
Es trafen offenbar zwei Menschen aufeinander, die ideal zueinander passten. Beide waren sie nach absoluter Macht strebende Strategen, für die der Zweck die Mittel heiligte. Beide wollten durch den ihre Ziele erreichen.
Caesars Vermittlungsversuch schienen zuerst erfolgreich zu sein, vor der Volksversammlung wurde beschlossen, dass Ptolemaios XIII. und Kleopatra die gleichberechtigten Herrscher von Ägypten waren. Der Frieden hielt jedoch kaum einige Stunden, denn der enttäuschte Ptolemaios versuchte schon auf dem Festgelage, Caesar zu vergiften. Als dies misslang, rief er den Achillas mit seinen 20.000 Soldaten nach Alexandria, um gegen Caesar militärisch vorzugehen.
Die fünffach überlegene Armee des Gegners konnte Caesar nicht angreifen, sondern hielt hart bedrängt die Stellung. Damit Achillas die ägyptische Flotte nicht auch noch in seine Hand bekam, ließ Caesar diese in Brand stecken. Ein Trupp von Caesars Männern konnte die Landspitze von Pharos samt dem berühmten Leuchtturm besetzen. Dennoch verschärfte sich die Lage für ihn zunehmend.
Caesar konnte seine Stellung halten bis Mithridates der Herrscher von Pergamon, anrückte.
Dieser traf im März in Ägypten ein und bewahrte den römischen Konsul vor einer Niederlage gegen die Übermacht der Ägypter. Mithridates überrollte Pelusion und lagerte dann vor Alexandria. Caesar gab den Palastbereich und die eroberte Pharos-Insel auf und vereinigte sich mit ihm. Gemeinsam siegten sie am 27.3. gegen das ägyptische Heer am Nil. Caesar nahm das widerspenstige Alexandria ein, Ptolemaios ertrank auf der Flucht. Caesar meldete knapp:
"veni, vidi, vici."

7. Die Ermordung Caesars

Caesar hatte es scheinbar nicht eilig nach Rom zurückzukehren. Nach seinem vierzigtägigen Triumph über Gallien, Ägypten, Kleinasien und Afrika fand in Rom ein gewaltiger fünfzigtägiger Triumph über Spanien statt. Schon mit dem Eintreffen der Siegesnachricht in Rom war Caesar mit Ehrungen aus dem Senat überhäuft worden. Der 21.4. wurde zum allgemeinen Feiertag ernannt, Caesar durfte bei jedem öffentlichen Anlass das Triumphalgewand und einen Lorbeerkranz tragen. Sein Titel als Imperator wurde auf seinen legitimen Erben übertragbar und er erhielt das Recht, in den nächsten 10 Jahren das Konsulat zu bekleiden. Dazu wurde er zum Diktator auf Lebenszeit ernannt.
Offenbar verkannte Caesar, dass all diese Ehrungen auch ein erhebliches Hass- und Neidpotential aufbauten.

Bald hatte sich im Senat eine Gruppe gebildet, die zu einem Attentat auf den Diktator bereit waren, Gegner und Freunde Caesars...die Verschwörung war mittlerweile im ganzen Senat entstanden. Insgesamt gab es um die 60 Verschwörer.
Am Morgen des 15.3 befiel Caesar auf einmal Übelkeit und er war kurz davor, die anberaumte Senatssitzung abzusagen. Auch seine Frau Calpurnia hatte schlecht geschlafen und sogar von seiner bevorstehenden Ermordung geträumt. Einer der Verschwörer, Decimus Brutus, begab sich zu dem zögernden Diktator und überredete ihn, dennoch die Senatssitzung nicht zu verschieben, um Stärke an den Tag zu legen. Einen Zettel mit einer Warnung vor dem Attentat begrub Caesar achtlos unter seinen Akten. Gegen 11 Uhr machten sich Caesar und Brutus auf den Weg.
Als er eingetroffen war wurde er sogleich von einigen der Verschwörer umringt. Ein gewisser Tillius Cimber legte ihm Tillius die Hände an den Hals und riss seine Toga herab. Einige der Verschwörer stürzten sich auf den Diktator, und stießen ihm ihre unter den Gewändern verborgenen Dolche in den Nacken. In dem entstehenden Tumult drehte sich Caesar um und herrschte sie an: "Verdammt, was tut ihr?". Nun fielen alle über den verhassten Diktator her, durchbohrten ihn mehrmals und zerfetzten seinen Leib. Auch Brutus, den Caesar wie einen Sohn geliebt hatte, stieß zu. Caesar leistete danach endlich keinen Widerstand mehr, sondern fragte nur noch verbittert: "Auch du, mein Sohn Brutus?". Blutbespritzt brach Caesar vor der Statue des Pompeius zusammen und starb. Er hatte mindestens dreiundzwanzig Stichwunden empfangen.
Brutus trat vor die Senatoren und versuchte zu sprechen, doch die schockierten Männer flohen aus dem Saale. Auch die Verschwörer wurden von der Panik ergriffen und flohen. Rom wurde durch Tumulte schwer erschüttert, und um die Nachfolge des Diktators sollten noch jahrelang blutige Kriege geführt werden.